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Politisches Framing: was es ist, wie es wirkt und wo seine Grenzen liegen

Illustration: eine Sprechblase in der Mitte, verbunden mit vier gleich großen Kreisen für Problem, Ursache, Bewertung und Lösung, daneben der Titel Politisches Framing

Ob von „Steuerlast“ oder von „Steuern“ die Rede ist, vom „Heizungsgesetz“ oder vom „Gebäudeenergiegesetz“: Wörter rahmen ein Thema. Sie lenken den Blick auf bestimmte Aspekte und lassen andere im Hintergrund. Die Forschung nennt das Framing. Jede politische Kommunikation rahmt, ob sie will oder nicht.

In diesem Beitrag erkläre ich, woher das Konzept kommt, was die Forschung über seine Wirkung weiß und wo die Kritik ansetzt. Die Beispiele stammen aus Debatten verschiedener politischer Richtungen. Sie möchten die Sprache Ihrer eigenen Kommunikation prüfen? Vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch (15 Minuten).

Wichtigste Erkenntnisse

  • Framing heißt: bestimmte Aspekte eines Themas hervorheben, sodass eine bestimmte Problemdefinition, Ursache, Bewertung oder Lösung naheliegt. So hat es Robert Entman 1993 definiert (Entman 1993).
  • Wissenschaftlich geht das Konzept auf Erving Goffman (1974) und die Experimente von Amos Tversky und Daniel Kahneman (1981) zurück (Tversky/Kahneman 1981). George Lakoff und Elisabeth Wehling haben es in der politischen Debatte bekannt gemacht.
  • Die Forschung unterscheidet Äquivalenzframes (gleicher Inhalt, andere Formulierung) und Betonungsframes (andere Aspekte im Vordergrund).
  • Framing wirkt, aber begrenzt: Eine Auswertung von 138 Experimenten fand mittlere Effekte auf Einstellungen, kaum Effekte auf Verhalten und kleinere Effekte, wenn konkurrierende Frames im Spiel sind (Amsalem/Zoizner 2022).
  • Ob Framing manipulativ ist, hängt vom Einsatz ab. Das „Framing Manual“ der ARD hat diese Frage 2019 öffentlich zugespitzt (Abendzeitung/dpa).

Was ist politisches Framing?

Ein Frame ist ein Deutungsrahmen. Er ordnet Informationen ein und legt nahe, was an einem Thema wichtig ist. Die meistzitierte Definition stammt von dem Kommunikationswissenschaftler Robert M. Entman. Framing heißt demnach, „bestimmte Aspekte einer wahrgenommenen Realität herausgreifen und in ihrer Kommunikation unterstreichen, um eine bestimmte Problemdefinition, Kausalinterpretation, moralische Bewertung und/oder Handlungsempfehlung voranzutreiben“ (Übersetzung von Astrid Séville in APuZ/bpb, 2019; Original: Entman 1993, Journal of Communication 43(4), S. 51–58).

Politisches Framing ist die Anwendung auf politische Themen. Parteien, Regierungen, Verbände, Medien und Initiativen rahmen Themen, indem sie Begriffe, Bilder und Vergleiche wählen. Die Linguistin Elisabeth Wehling beschreibt, dass ein einzelnes Wort einen ganzen Deutungsrahmen aufrufen kann, mit Bildern und Gefühlen (Wehling, APuZ/bpb 2017).

Framing ist nicht dasselbe wie Agenda-Setting. Agenda-Setting beschreibt, *welche* Themen Medien und Politik auf die Tagesordnung setzen (McCombs/Shaw 1972). Framing beschreibt, *wie* ein Thema dargestellt wird. Mehr zur Rolle der Medien lesen Sie im Beitrag Einfluss der Medien auf die Politik.

Woher kommt das Konzept Framing?

Erving Goffman: Rahmen im Alltag

Der Soziologe Erving Goffman veröffentlichte 1974 das Buch „Frame Analysis“ (Harvard University Press). Seine Frage: Wie ordnen Menschen ein, was in einer Situation gerade geschieht? Ist es Ernst, Spiel oder ein Scherz? Goffman nannte die Deutungsmuster dafür „frames“.

Tversky und Kahneman: das „Asian disease“-Experiment

Die Psychologen Amos Tversky und Daniel Kahneman zeigten 1981 in der Zeitschrift Science, dass die Formulierung einer Wahl die Entscheidung verändert (Tversky/Kahneman 1981, Science 211, S. 453–458). Die Versuchspersonen sollten sich vorstellen, eine ungewöhnliche Krankheit bedrohe 600 Menschen. Eine Gruppe (152 Personen) erhielt die Wahl: Programm A rettet sicher 200 Menschen, Programm B rettet mit einer Wahrscheinlichkeit von einem Drittel alle 600. 72 Prozent wählten A. Eine zweite Gruppe (155 Personen) erhielt inhaltlich dieselben Programme, aber als Verluste formuliert: Bei C sterben 400 Menschen. Nun wählten nur 22 Prozent die sichere Variante, 78 Prozent das Risiko. Der Effekt wurde in einem großen Replikationsprojekt mit 36 Stichproben bestätigt (Klein u. a. 2014; Einordnung: FORRT Replication Atlas).

George Lakoff und Elisabeth Wehling: Framing in der politischen Debatte

Der Linguist George Lakoff hat Framing in der politischen Öffentlichkeit bekannt gemacht, besonders mit dem Buch „Don’t Think of an Elephant!“ von 2004 (Publishers Weekly). Sein bekanntestes Beispiel ist „tax relief“, also Steuererleichterung. Wer von „relief“ spricht, setzt ein Leiden voraus, eine leidende Person und jemanden, der sie davon befreit. Steuern erscheinen so als Leiden (UC Berkeley News, 27.10.2003).

Elisabeth Wehling hat in Berkeley in Linguistik promoviert und das Konzept mit ihrem Buch „Politisches Framing“ (2016) im deutschsprachigen Raum verbreitet. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat es 2017 als Lizenzausgabe in ihrer Schriftenreihe herausgegeben (Band 10064, bpb, Leseprobe).

Zwei gleich große Balkengrafiken: Bei der Gewinn-Formulierung wählen 72 Prozent die sichere Option, bei der Verlust-Formulierung nur 22 Prozent

Wie wirkt Framing?

Äquivalenzframes und Betonungsframes

Der Politikwissenschaftler James Druckman unterscheidet zwei Arten (Druckman 2001, Political Behavior 23(3)):

  • Äquivalenzframes: Derselbe Sachverhalt wird logisch gleichwertig, aber unterschiedlich formuliert. Druckman nennt als Beispiel „5 Prozent Arbeitslosigkeit“ oder „95 Prozent Beschäftigung“. Das Experiment von Tversky und Kahneman gehört in diese Gruppe.
  • Betonungsframes: Unterschiedliche Aspekte eines Themas stehen im Vordergrund. Eine Demonstration lässt sich als Frage der Meinungsfreiheit oder als Frage der öffentlichen Sicherheit darstellen (Druckman 2001, Journal of Politics 63(4)). In der politischen Praxis ist dieser Typ häufiger.

Was sagt die Forschung zur Stärke der Wirkung?

Eine Meta-Analyse von 138 Experimenten kommt zu dem Ergebnis: Framing hat mittlere Effekte auf politische Einstellungen und Gefühle, aber kaum Effekte auf Verhalten. In realistischeren Studien mit konkurrierenden Frames sind die Effekte klein (Amsalem/Zoizner 2022, British Journal of Political Science 52(1)).

Zwei weitere Befunde: Ein Frame wirkt vor allem dann, wenn die Quelle als glaubwürdig gilt (Druckman 2001, Journal of Politics). Und Menschen erleben Frames selten allein, sondern im Wettbewerb mit Gegenframes (Chong/Druckman 2007, Annual Review of Political Science 10). Framing ist also ein Faktor unter mehreren, kein Schalter für die Meinung.

Welche Beispiele für Framing gibt es in der deutschen Politik?

Die folgenden Beispiele beschreiben Begriffe, die in der Debatte selbst als Frame diskutiert wurden. Sie stammen aus verschiedenen Lagern und sind keine Bewertung der jeweiligen Politik.

„Steuerlast“ und „Steuererleichterung“

Wehling zeigt, dass deutsche Schlagzeilen Steuern oft als Last darstellen: „Steuerlast“, „Steuererleichterung“, „Steuerbefreiung“. Wer Steuern als Last versteht, sieht Senkungen eher positiv. Andere Frames betonen, was Steuern finanzieren (Wehling, APuZ/bpb 2017).

„Flüchtlingswelle“

Die Sprachwissenschaftlerin Constanze Spieß (Universität Graz) wies 2015 darauf hin, dass Wörter wie „Flüchtlingswelle“ oder „Flüchtlingsflut“ aus dem Bereich der Naturkatastrophen stammen. Sie verbinden Flucht mit Gefahr und Kontrollverlust, auch in wohlwollenden Texten. Spieß schlug „Flüchtlingsbewegung“ oder „Migrationsbewegung“ vor (evangelisch.de/epd, 13.11.2015).

„Klimawandel“ oder „Klimakrise“

Die britische Zeitung The Guardian empfiehlt seit Mai 2019 „climate emergency, crisis or breakdown“ statt „climate change“. Chefredakteurin Katharine Viner begründete das so: „climate change“ klinge „rather passive and gentle“ (The Guardian, 17.05.2019). In Deutschland gab sich die taz 2020 Empfehlungen für Klimabegriffe. Darin verteidigt der Journalismusprofessor Torsten Schäfer „Klimawandel“ als eingeführten Begriff und hält „Klimakrise“ nur bedingt für passend, weil der Klimawandel strukturell keine klassische Krise sei (taz, 06.09.2020).

„Heizungsgesetz“ und Gebäudeenergiegesetz

Ein Gesetz namens „Heizungsgesetz“ gab es nie. Gemeint war das Gebäudeenergiegesetz (GEG) (Correctiv, 27.02.2026). Eine Studie des Öko-Instituts und des Regulatory Assistance Project wertete 333 BILD-Artikel von Januar 2023 bis März 2024 aus. Das Wort „Heizungshammer“ kam darin in Varianten mehr als 250-mal vor (Loschke u. a. 2026, Energy Research & Social Science; Zusammenfassung: Utopia, 16.07.2026).

Später übernahm die Regierungskoalition den Begriff selbst. Im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD 2025 heißt es: „Wir werden das Heizungsgesetz abschaffen. Das neue GEG machen wir technologieoffener, flexibler und einfacher.“ (Koalitionsvertrag 2025, S. 21). Correctiv hielt den Eindruck einer kompletten Abschaffung für falsch, weil es um eine Änderung einzelner Kernaspekte gehe (Correctiv, 27.02.2026). Heute heißt das Gesetz Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), zuletzt geändert durch Gesetz vom 23. Juli 2026 (gesetze-im-internet.de). Ein Begriff kann also von verschiedenen Seiten genutzt werden.

„Zeitenwende“

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) prägte den Begriff in seiner Regierungserklärung vom 27. Februar 2022. Die Soziologin Christiane Bender beschreibt „Zeitenwende“ als Deutungsrahmen, der Themen, Werturteile und Handlungsoptionen in einen Zusammenhang brachte (bpb Deutschland Archiv, 10.05.2023).

Gesetzesnamen wie „Gute-Kita-Gesetz“

Das „Gute-Kita-Gesetz“ hieß offiziell „Gesetz zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung“. Bundestag und Bundesrat beschlossen es am 14. Dezember 2018; zuständig war Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) (evangelisch.de/epd, 14.12.2018). Der Sprachwissenschaftler Simon Meier-Vieracker (TU Dresden) sagte dazu: „Schon mit der Namensgebung von Gesetzen wird Politik gemacht“ (web.de, 16.01.2019).

Auch „Brandmauer“ ist ein Sprachbild. Herkunft und Debatte beschreibe ich im Beitrag AfD-Brandmauer.

Ist Framing Manipulation?

Nicht automatisch. Jede Wortwahl rahmt; einen frame-freien Standpunkt gibt es in der Sprache nicht. Die Grenze zur Manipulation ist dort, wo Begriffe gezielt etwas Falsches nahelegen oder Gegenargumente verdecken sollen. Wo genau diese Grenze liegt, ist umstritten.

Das zeigt der bekannteste deutsche Streitfall. Elisabeth Wehling hatte für die ARD eine Arbeitsunterlage zur Kommunikation über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk verfasst. Nachdem Auszüge kursierten, veröffentlichte netzpolitik.org das Papier im Februar 2019 (netzpolitik.org). Laut ARD kosteten Unterlage und Workshops 90.000 Euro, die der MDR trug; weitere 30.000 Euro zahlte das ARD-Generalsekretariat für Folgeworkshops. Das Papier umfasst 89 Seiten. Der damalige ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm nannte es eine Workshop-Unterlage von 2017, keine verbindliche Strategie (Abendzeitung/dpa, 19.02.2019).

Kritiker sahen darin einen Versuch, das Publikum zu beeinflussen, und einen Widerspruch zur Pflicht zur Ausgewogenheit. Befürworter sahen eine übliche Kommunikationsberatung. Wehling erklärte, das Papier sei eine interne Arbeits- und Diskussionsunterlage, die Begriffe darin seien nicht als Empfehlung zu verstehen (netzpolitik.org; Abendzeitung/dpa).

Wie reflektieren Sie Framing in der eigenen Kommunikation verantwortungsvoll?

Die folgenden Fragen nutze ich in Workshops. Sie sind meine Praxisempfehlung, keine wissenschaftliche Methode.

  1. Welche Begriffe nutzen wir, ohne es zu merken? Sammeln Sie die zehn häufigsten Wörter aus Pressemitteilungen, Reden und Beiträgen der letzten Monate.
  2. Was hebt der Begriff hervor, was blendet er aus? Prüfen Sie die vier Funktionen nach Entman: Problem, Ursache, Bewertung, Lösung.
  3. Stimmt der Frame mit den Fakten überein? Ein Begriff darf zuspitzen, aber nichts Falsches nahelegen.
  4. Übernehmen wir den Frame der Gegenseite? Lakoff warnt, dass auch das Verneinen eines Frames ihn aufruft (UC Berkeley News, 2003). Benennen Sie lieber das eigene Anliegen.
  5. Würden wir den Begriff auch offen erklären? Wenn eine Wortwahl nur funktioniert, solange niemand nachfragt, ist das ein Warnsignal.
  6. Sprechen alle im Team gleich? Ein kurzes gemeinsames Glossar hilft, dass Fraktion, Partei und Social Media nicht drei verschiedene Begriffe für dieselbe Sache verwenden.

Wie Sie daraus eine stimmige Gesamtstrategie entwickeln, beschreibe ich unter Politische Kommunikation. Methoden für die Arbeit im Team finden Sie unter Methoden.

Sechs gleich große Karten mit Prüffragen für die eigene Wortwahl: welche Wörter, was fällt weg, stimmt es, fremder Frame, offen erklärbar, alle gleich

Wie ich Sie unterstütze

Ich berate Parteien, Fraktionen, Mandatsträgerinnen und Mandatsträger sowie Kandidierende überparteilich und neutral. Lobbyarbeit im Auftrag Dritter mache ich nicht. Wenn Beteiligte miteinander ins Gespräch kommen sollen, vermittle und moderiere ich. Gemeinsam prüfen wir, welche Begriffe Ihre Kommunikation prägt, wo Widersprüche entstehen und welche Sprache zu Ihren Inhalten passt.

Dazu nutze ich systemische Methoden wie Systemaufstellungen und das Politik-Coaching. So wird sichtbar, wie Begriffe im Team und bei Ihren Zielgruppen ankommen. Vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch von 15 Minuten.

Häufige Fragen zu politischem Framing

Was ist Framing einfach erklärt?

Framing ist die Art, wie ein Thema dargestellt wird. Durch Wortwahl und Betonung rücken bestimmte Aspekte in den Vordergrund, andere treten zurück (Entman 1993).

Wer hat den Begriff Framing geprägt?

Der Soziologe Erving Goffman mit seinem Buch „Frame Analysis“ von 1974. Die Psychologen Tversky und Kahneman zeigten 1981 Framing-Effekte im Experiment (Science). Lakoff und Wehling haben den Begriff in der politischen Debatte bekannt gemacht.

Was ist der Unterschied zwischen Framing und Agenda-Setting?

Agenda-Setting betrifft die Auswahl der Themen, über die gesprochen wird. Framing betrifft die Darstellung eines Themas.

Ist Framing Manipulation?

Nicht von sich aus, weil jede Sprache rahmt. Manipulativ wird Framing, wenn Begriffe bewusst etwas Falsches nahelegen. Der Streit um das ARD-„Framing Manual“ 2019 zeigt, wie unterschiedlich das bewertet wird (netzpolitik.org).

Wie stark wirkt Framing?

Messbar, aber begrenzt. In Experimenten verändert es Einstellungen mittelstark, Verhalten kaum. Wenn Gegenframes vorhanden sind, ist der Effekt kleiner (Amsalem/Zoizner 2022).

Quellen

Wissenschaftliche Originalquellen

– Amsalem, E./Zoizner, A. (2022): Real, but Limited: A Meta-Analytic Assessment of Framing Effects in the Political Domain. British Journal of Political Science 52(1), 221–237. doi.org/10.1017/S0007123420000253 – Chong, D./Druckman, J. N. (2007): Framing Theory. Annual Review of Political Science 10, 103–126. doi.org/10.1146/annurev.polisci.10.072805.103054 – Druckman, J. N. (2001): The Implications of Framing Effects for Citizen Competence. Political Behavior 23(3), 225–256. doi.org/10.1023/A:1015006907312 – Druckman, J. N. (2001): On the Limits of Framing Effects: Who Can Frame? Journal of Politics 63(4), 1041–1066. doi.org/10.1111/0022-3816.00100 – Entman, R. M. (1993): Framing: Toward Clarification of a Fractured Paradigm. Journal of Communication 43(4), 51–58. doi.org/10.1111/j.1460-2466.1993.tb01304.x – Goffman, E. (1974): Frame Analysis. An Essay on the Organization of Experience. Cambridge (Mass.): Harvard University Press. – Klein, R. A. u. a. (2014): Investigating Variation in Replicability. Social Psychology 45(3), 142–152. doi.org/10.1027/1864-9335/a000178 – Lakoff, G. (2004): Don’t Think of an Elephant! Know Your Values and Frame the Debate. White River Junction: Chelsea Green. publishersweekly.com – Loschke, C./Braungardt, S./Keimeyer, F./Rosenow, J. (2026): Heating up the headlines: How tabloid framing reshaped Germany’s Buildings Energy Act. Energy Research & Social Science. doi.org/10.1016/j.erss.2026.104832 – McCombs, M. E./Shaw, D. L. (1972): The Agenda-Setting Function of Mass Media. Public Opinion Quarterly 36(2), 176–187. doi.org/10.1086/267990 – Tversky, A./Kahneman, D. (1981): The Framing of Decisions and the Psychology of Choice. Science 211(4481), 453–458. doi.org/10.1126/science.7455683 – Wehling, E. (2016/2017): Politisches Framing. Wie eine Nation sich ihr Denken einredet – und daraus Politik macht. Köln: Herbert von Halem; Lizenzausgabe bpb-Schriftenreihe Bd. 10064. bpb (PDF, Leseprobe)

Bundeszentrale für politische Bildung

– Bender, C. (2023): Zeitenwende – Zeit der Verantwortung. Deutschland Archiv, 10.05.2023. bpb.de – Séville, A. (2019): Vom Sagbaren zum Machbaren? Rechtspopulistische Sprache und Gewalt. APuZ, 29.11.2019. bpb.de – Wehling, E. (2017): Von viel Leid und wenig Freud. Reden über Steuern. APuZ, 02.06.2017. bpb.de

Rechtstexte und Dokumente

– Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), Stand: zuletzt geändert durch Gesetz vom 23.07.2026. gesetze-im-internet.de – Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD, 21. Legislaturperiode (2025), S. 21. spd.de (PDF)

Medien und weitere Quellen

– Abendzeitung München/dpa, 19.02.2019: Diskussion um ARD-„Framing Manual“ geht weiter. abendzeitung-muenchen.de – Correctiv, 27.02.2026: Heizungsreform 2026: Regierungsaussagen im Check. correctiv.org – evangelisch.de/epd, 13.11.2015: Sprachforscherin: Metaphern über Flüchtlinge legen Bedrohung nahe. evangelisch.de – evangelisch.de/epd, 14.12.2018: Kita-Gesetz von Bundestag und Bundesrat beschlossen. evangelisch.de – FORRT Replication Atlas: The Framing of Decisions and the Psychology of Choice. forrt.org – netzpolitik.org, Februar 2019: Wir veröffentlichen das Framing-Gutachten der ARD. netzpolitik.org – taz, 06.09.2020: Neue Empfehlungen für die taz (Schöneberg/Schäfer). taz.de – The Guardian, 17.05.2019: Why the Guardian is changing the language it uses about the environment. theguardian.com – UC Berkeley News, 27.10.2003: Framing the issues (Interview mit George Lakoff). berkeley.edu – Utopia, 16.07.2026: Neue Studie: Dieser Begriff prägte den Heizungsstreit. utopia.de – web.de, 16.01.2019: Gute-Kita-Gesetz und Co. (Interview Simon Meier-Vieracker). web.de

Über den Autor

Ich bin Sebastian Flack, systemischer Politikberater, politischer Supervisor und Politik-Coach. Als Sozial- und Politikwissenschaftler (M.A.) und Ex-Soldat bin ich seit über zehn Jahren in der Politikberatung tätig. Ich begleite Politikerinnen und Politiker, Parteien, Fraktionen und Organisationen dabei, in komplexen Lagen klar und handlungsfähig zu bleiben.

Meine Arbeit verbindet wissenschaftliche Fundierung, praktische Erfahrung und eine systemische Denkweise. Ich arbeite überparteilich für alle, die demokratisch antreten.

Politikberater Sebastian Flack

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